Man trifft sich konspirativ auf der Straße und wartet. Dann wird es spannend. Man wird abgeholt und durch die Brasserie Madame Ngo geführt, vorbei an einer dampfenden, quirligen Küche und dann hinaus auf den dunklen Hinterhof. Weiter geht es über eine enge Stiege hinauf in eine Berliner Altbauwohnung. Keine Tapeten an den Wänden, puristische Einrichtung, karger Architekten-Charme. Und dann gelangt man zum Herzstück von The Duc Ngo bislang amibiotiertestem Projekt: Le Duc Salon. Ein prächtiger Küchentresen erhebt sich zum offenen Gastraum und verkündet: Hier werden beste Zutaten und handwerkliches Können zelebriert!
Was gibt es hier
Es scheiterte erst am Baurecht
The Duc Ngo ist eine feste Größe in der Berliner Restaurant-Szene und sein Imperium umfasst von koreanischen Snacks, über erlesenes Sushi und gehobener französischer Brasserie so gut wie alles, was das Herz begehrt. Nur eine Adresse für Fine Dining fehlte bislang und diese Lücke sollte Le Duc Salon schließen.
Doch das Baurecht wollte es anders und The Duc Ngo bekam für das in einer Altbauwohnung gelegene Projekt keine Restaurantkonzession. So ist es nun privater Veranstaltungsort, Supperclub und seine persönliche Experimentierküche. An nur wenigen Tagen im Monat können hier nur bis zu 16 Gäste seinen kulinarischen Experimenten beiwohnen. Mit etwas Glück schaut man dem Meister selbst auf die Finger und kann mit ihm quatschen, während er den nächsten der vielen Gänge anrichtet, die es beim Seafood-Special Abend gibt.
Besonderheiten
Beste Qualität hat ihren Preis
In der verglasten Frischetheke überzeugt man man sich selbst davon, dass hier nur die besten und frischesten Zutaten zum Einsatz kommen. Der Fine Dining Abend mit rund 10 Gänge (+/-) mit Weinbegleitung und Einführung vom Chef schlagen schnell mit über 300€ pro Person zu Buche. Nichts für alle Tage, doch Foodies wie wir sparen gerne darauf hin.
Deutlich günstiger geht es beim Ramen-Special zu, das häufiger stattfindet und weniger umfangreich ist. Wir selbst waren noch nicht dort, doch die Ramen sollen ebenfalls zur Spitzenklasse zählen.
Fazit
Wer gerne einmal mehr für ein einzigartiges Erlebnis ausgibt, wird hier nicht enttäuscht. Mit etwas Glück kann man dem Meister selbst bei der Arbeit über die Schulter schauen. Aber auch seine langjährigen, festen Mitarbeiter wie Daniel Feldsmann. Masao Watari oder Flo Mikoschek garantieren beste Zubereitungen in einem sehr einzigartigen Ambiente.
Adresse:
Kantstraße 30, 10623 Berlin
Öffnungszeiten:
nach Ansage
Stuttgarter Platz 16, Charlottenburg, 10627 Berlin
Kantstraße 30, Charlottenburg, 10623 Berlin
Kantstraße 135, Charlottenburg, 10625 Berlin
Husemannstraße 15, Prenzlauer Berg, 10435 Berlin
Bülowstraße 101, Schöneberg, 10783 Berlin
Schützenstraße 5, Mitte, 10117 Berlin
Pestalozzistraße 2, Charlottenburg, 10625 Berlin
Hinweis:
Dies ist kein gesponsorter Artikel. Wir waren nicht im Auftrag von irgendwem dort und haben unsere Speisen und Getränke selbst bezahlt. Es handelt sich auch nicht um eine objektive Restaurantbewertung und wir erzählen nur von dem, was wir dort vor Ort erlebt haben. Dies kann von den Erfahrungen abweichen, die andere dort gemacht haben.

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