Egal, ob für Salate, Suppen oder Dips – es ist immer gut, ein paar Croutons und Brot-Crisps auf Vorrat zu haben.
Der Ö. liebt Caesar-Salad. So sehr, dass er sich wochenlang davon ernähren könnte. Und kein Ceasar-Salat ist vollständig ohne ein paar goldbraune, krosse Croutons darauf. Man kann sie fertig kaufen. Doch sehr viel besser sind sie, wenn man sie selbst macht. Das ist zudem eine praktische Resteverwertung. Mit ein paar Weißbrotresten vom Vortag und etwas Olivenöl ist das kein Problem.
Immer gut auf Vorrat zu haben
Wann immer ich Brot backe, läuft mein Backofen über mehrere Stunden. In den Phasen, in denen der Ofen auf das nächste Brot wartet, backe ich häufig aus Weißbrot-Resten vom Vortag Croutons. Dazu schneide ich die Rinde ab, denn sonst backen die Weißbrotwürfel ungleichmäßig.
Aus der Rinde lassen sich leckere Brot-Crisps backen. Die verleihen vielen Gerichten ein tolles Knuspergefühl. Zum Beispiel im morgendlichen Joghurt mit Früchten. Oder im Kartoffelpüree. Oder auf gebeiztem Eigelb. Ihr werdet sehen, es finden sich zahllose Möglichkeiten, die leckeren kleinen Dinger einzusetzen. Luftdicht verschlossen halten sich die Croutons und die Brot-Crisps locker 1 Woche.
Aus dem Airfryer
Das alles lässt sich natürlich auch im (Werbelink)Airfryer (*) machen, dann muss man nicht extra den großen Ofen anheizen. Passt nur auf, dass euch die Croutons dabei nicht verbrennen. Auch ganz klassisch in der Pfanne lassen sie sich machen – in dem Fall würde ich eher Butter als Olivenöl nehmen und noch eine angedrückte KKnoblauchzehe mit dazugeben.
Ihr seht also: Ob für den Salat oder für eine Cremesuppe – Croutons im Haus zu haben ist immer eine gute Idee!
Rezept Croutons
Mach dir schöne Musik an. Leg die Zutaten zurecht. Gönne deinem Messer ein paar Züge über den Wetzstahl und atme einmal tief durch. Denn jetzt beginnt der schöne Teil des Tages. Ich wünsche dir viel Spaß beim Kochen. Sollte etwas im Rezept fehlen oder unklar sein, gib einfach Bescheid!

Krosse Croutons und Brot-Crisps
Zutaten
- Weißbrot etwas altbacken aber noch restweich
- (Werbelink)Olivenöl
- Knoblauchöl optional
- Kräuter wie Thymian, Rosmarin etc. (optional)
Zubereitung
Los geht’s!Für die Croutons:
- Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Weißbrotscheiben entrinden und in gleichmäßige Würfel schneiden.
- Die Würfel auf einem Backblech mit 2-3 EL Olivenöl, 2 TL Knoblauchöl (optional) und 1-2 TL gemörserten Kräutern (optional) vermengen.

- Den Ofen auf Umluft schalten und das Blech auf die obere Schiene geben. Für ca. 8 Minuten backen. Dabei immer wieder kontrollieren und die Croutons durchrühren.
- Das Blech einmal wenden, damit die Würfel gleichmäßig backen.
- Sind die Croutons goldgelb, das Blech herausholen und die Croutons auf etwas Küchenkrepp entfetten und abkühlen lassen.

- Dann in ein luftdichtes Gefäß geben und in ca. 1 Woche aufbrauchen.
Für die Brot-Crips:
- Die Weißbrotrinden würfeln und in einen (Werbelink)Blitzhacker geben.

- Mehrmals den Blitzhacker pulsen, bis die Rinden gleichmäßig zerkleinert sind. Achtung – nicht zu viel mixen, sonst entsteht Panniermehl.

- Die Brotkrümel in ein (Werbelink)Sieb geben, damit die winzigen Partikel nicht im Backofen verbrennen.
- Die gesiebten Brotkrümel auf das bereits für die Croutons benutzte Backblech geben. Alles mit dem noch auf dem Blech vorhandenen Öl vermengen. Evtl. noch etwas Öl und Kräuter nachgeben.
- Das Blech auf die oberste Schiene in den Backofen schieben und dabei bleiben. Es geht sehr schnell und dauert ungefähr 5 Minuten.

- Die Brotkrümel auf dem Backblech auskühlen lassen.
- Dann in ein Glas mit Schraubverschluss füllen und in 1 Woche aufbrauchen. Doch die schmecken so gut, dass sie sogar pur ratzfatz weggefuttert sind.
Nährwerte
Mehr Basics:
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Tolles Rezept. Sehr einfach und gelingt immer. Meine Kinder bevorzugen die Croûtons auch als Snack.
Danke für dein schönes Feedback!